Über uns

Den Mutigen gehört die Welt

Die Geschichte von Sonnberg ist keine gewöhnliche. Sie ist geprägt von Mut, Ideenreichtum und ganz besonders von ehrlicher Haltung sowie dem Anspruch, dass Tiere ein wertvolles Lebensmittel sind.

Bevor Manfred Huber mit Wolfgang Fürst 2004 Sonnberg Biofleisch gründete, arbeitete er jahrelang voller Tatendrang in der Landwirtschaft und entwickelte eine Leidenschaft für Tiere und ihr Wohl. Tiere waren und sind für ihn wertvoll, sowohl als Lebensmittel, als auch für den Erhalt des Kreislaufs der Natur. Er erinnert sich noch an die frühen 90er-Jahre, wo er den ersten Kälber-Nachwuchs auf seinem Hof begrüßen konnte, es waren Zwillinge. Sultan & Susi bei ihrer Mutterkuh aufwachsen zu sehen und miterleben zu dürfen, welche Freude junge Rinder haben, wenn die ersten Schneeflocken fallen, wird Manfred Huber nie vergessen und es inspirierte ihn, Tierwohl in der Lebensmittelproduktion an die oberste Stelle zu heben.

Nomen est omen

Der Name Sonnberg Biofleisch kommt von der Bio-Fleischerei, die Huber Anfang 2000 übernahm – deren Standort war der Sonnbergplatz im 19. Wiener Gemeindebezirk. Und den Namen Sonnberg verbindet er ebenso stark mit dem Ort, an dem seine Bio-Rinder aufwachsen: auf sonnigen Weiden in den Berggebieten des Mühl- und Waldviertels.

Als Pionier galt Sonnberg auch im Handel. 2002 war Sonnberg die erste Biofleischerei, die in Bio-Supermärkten Bio-Fleisch in Bedienung verkaufte. Schon zwei Jahre später, 2004, wurde der eigene Hof zu klein und in Unterweißenbach ergab sich die Möglichkeit, den örtlichen Schlachthof zu übernehmen. Die Chance wurde ergriffen und im Zuge dessen wurde die Produktion auf 100 % biologisch umgestellt – ein Meilenstein für den weiteren Verlauf der Unternehmensgeschichte. Seither befindet sich in Unterweißenbach die Zentrale von Sonnberg: im Herzen von rund 4.000 Biobauern im oberösterreichischen Mühlviertel.

Doch der Start war nicht einfach. Mitunter kamen Manfred Huber anfangs auch Zweifel, ob die Gesellschaft und der Markt denn schon bereit wäre für ein Unternehmen, das zu 100 % biologische Lebensmittel anbietet. Doch er hielt an seiner Vision fest, den Mutigen gehört die Welt, und wich von seinem Konzept für Tierwohl und 100 % biologischer Produktion nicht ab. Der Erfolg daraufhin gab ihm recht: Mit dem Österreichischem Lebensmitteleinzelhandel trat Sonnberg ein starker Partner zur Seite, der den Fleisch- und Wurstprodukten im Lebensmitteleinzelhandel eine große Bühne gab. Die Kooperationen sind bis heute von Erfolg gekrönt und viele weitere Möglichkeiten eröffneten sich (z. B. Denns Biomärkte).

Die Familie als Antriebskraft

2008 stieg Manfreds Tochter Katja ins Unternehmen ein. Als gelernte Einzelhandelskauffrau fand sie sich schnell im väterlichen Betrieb zurecht und unterstützte auch in ihrer Freizeit den Aufbau und die Weiterentwicklung. Schon ein Jahr später trat auch Katjas damaliger Freund bzw. jetziger Ehemann, Thomas Reisinger, ins Unternehmen ein. 

Neubau Wurstbetrieb und Schaubetrieb

Nachdem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ kreierte die Familie immer wieder neue Konzepte, um die Zukunft nachhaltig zu gestalten. 2011 wurde daher eine eigene Wurstproduktion mit Schaubetrieb, eigenem Verkaufsraum, Kinosaal etc. an einem der Zentrale nahe gelegenen Standort errichtet.

2014 nahm Manfreds Sohn Stefan Huber als gelernter Fleischer und Fleischermeister die Geschicke der Wurstproduktion bei Sonnberg in die Hand, hob die Top-Qualität auf eine neue Ebene und war Triebfeder für neue Innovationen. Die Nachfrage stieg weiter, so stand schon bald wieder ein Neubau am Programm …

Transparenz am Schlachthof

Die Familie war sich schnell einig, Transparenz und Tierwohl am Schlachthof sind oberste Prämisse. Und das sollen auch die Konsumenten und Besucher spüren: der neue Rinderschlachthof mit Schaubereich wurde gemeinsam mit einem innovativen Wartebereich, welcher ruhiger und stressfreier für die Tiere ist, aus der Taufe gehoben und 2019 eröffnet. Tierwohl, das auch nach der Stalltüre weitergeht – damit konnte Sonnberg seine Erfolgsgeschichte weiter ausbauen. Bis heute kommen jede Woche viele interessierte Gäste zu den Führungen in den „gläsernen Schlachthof“ und erhalten viele Informationen, Einblicke und Aufklärung.

Zu viert ziehen Manfred, Stefan, Katja und Thomas bis heute an einem Strang, um die Philosophie voranzubringen und neue Kunden von den Bio-Produkten zu begeistern.

Künftige Ziele

Für 2022 und die kommenden Jahre sind weitere Projekte rund um Tierwohl, ehrliche und transparente Lebensmittelproduktion im Familienunternehmen vorgesehen. Ein Onlineshop wurde bereits eingerichtet, um das Bewusstsein der Menschen für biologische und faire Lebensmittel weiterhin zu schärfen und hervorragende Bio-Produkte leichter zugänglich zu machen. Schon bald wird Sonnberg auch in der Betriebsverpflegung sowie in der Gastronomie verstärkt Fuß fassen und die nachhaltige Philosophie mit ihren neuen Kooperationspartnern teilen.

Sonnberg steht für 100 % biologisches, ehrliches und transparentes Fleischerhandwerk aus Österreich.